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3D-Daten in map.apps 4 nutzen

Dennis Payk 15. Februar 2017

Mit map.apps 4 ist es möglich, Apps zu erstellen, die auf der neuen Version 4 der Esri API for JavaScript basieren und dadurch alternativ zu einer "herkömmlichen" 2D-Karte auch eine 3D-Ansicht erlauben. So lassen sich in map.apps nun beispielsweise auch Stadtmodelle mit texturierten Gebäuden integrieren, Planungsvarianten gegenüberstellen, oder die Ausbreitung von Emissionen räumlich visualisieren. 

Als Datengrundlage für 3D-Darstellungen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

3D-Modelle aus Esri Webszenen

Die 3D-Daten können aus einer sogenannten Webszene stammen, die in ArcGIS Online oder Portal for ArcGIS gehostet wird. Zur Erstellung einer Webszene wird ArcGIS Pro verwendet. Der genaue Workflow ist in der Dokumentation von ArcGIS Pro beschrieben: Erstellen einer Webszene​. Die Konfiguration in map.apps ist denkbar einfach. Um eine Webszene einzubinden, muss lediglich die ID der Webszene angegeben werden.

Die folgende map.apps App zeigt die Darstellung verschiedener Planungs-Szenarien in einer Webszene. Über die Suche können weitere Webszenen in ArcGIS Online gesucht und in die App geladen werden:

Aufgrund der Hardware-Anforderungen ist die Darstellung von 3D-Apps derzeit nicht auf mobilen Geräten möglich.

3D-Darstellung von 2D-Karten

Neben den zuvor vorgestellten Webszenen können vorhandene 2D-Kartendienste genutzt werden und in einer map.apps App dreidimensional dargestellt werden. Die Kartendienste werden in der 3D-Ansicht auf ein von Esri zur Verfügung gestelltes weltweites Höhenmodell projiziert. Alternativ kann ein eigenes Höhenmodell genutzt werden. Innerhalb einer App kann über einen einfachen Switch-Button zwischen der 2D- und 3D-Ansicht gewechselt werden. Auch in dieser App ist die Konfiguration sehr einfach: Es muss lediglich der sog. Ground Layer (das zugrunde liegende Höhenmodell) konfiguriert werden und schon ist die Darstellung der Daten in einer dreidimensionalen Ansicht möglich.

Das folgende Beispiel zeigt einen 2D-Kartendienst zur Darstellung von Natura2000-Schutzgebieten. Dieser wird mit Hilfe des Esri-Höhenmodells ein einer 3D-Ansicht dargestellt und lässt so noch bessere Rückschlüsse auf die räumliche Ausdehnung der Schutzgebiete zu:

Aufgrund der Hardware-Anforderungen ist die Darstellung von 3D-Apps derzeit nicht auf mobilen Geräten möglich.