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security.manager NEXT 1.7 – What’s New?

Rüdiger Gartmann 22. November 2023

Mit der neuen Version 1.7 kann der security.manager NEXT wieder mit vielen Verbesserungen aufwarten. Die wichtigsten davon werden im Folgenden beschrieben.

Fallback-Zugriffsrechte

Der security.manager ermöglicht, für unterschiedliche Nutzergruppen individuelle Zugriffsberechtigungen zu definieren. Häufig besteht jedoch auch der Wunsch, Berechtigungen auch für die Nutzer zu vergeben, für deren Nutzergruppe entweder keine individuellen Rechte vergeben worden sind, oder die gar keiner Nutzergruppe angehören.

Über die sogenannten Fallback-Zugriffsrechte können Sie nun neben der Zuweisung individueller Rechte bestimmen, welche Rechte „alle anderen“ erhalten sollen.

Stellen Sie sich beispielsweise vor, dass bei einem Einzelhandelsunternehmen Filialinformationen über einen Feature-Service bereitgestellt werden. Das Top-Management soll alle Daten zu allen Filialen einsehen können. Die Regionalverwaltung soll sämtliche Informationen der Filialen in ihrer Region einsehen können, und Filialleiter nur die Informationen, die zu ihrer Filiale gehören.

Alle anderen Nutzer sollen lediglich Basisinformationen der Standorte (Position, Öffnungszeiten, Kontakt, jedoch keine Umsatzzahlen oder Performancedaten) einsehen können. Diese anderen Nutzer können ganz unterschiedlichen Gruppen angehören (etwa Filialmitarbeitende, Fahrer, Immobilienverantwortliche, etc.). Mit Hilfe der Fallback-Zugriffsrechte ist es nun nicht mehr notwendig, alle diese „sonstigen“ Gruppen aufzuzählen und für sie individuelle Berechtigungen anzulegen.

Insbesondere wenn neue Nutzergruppen erzeugt werden, gelten für diese automatisch die Fallback-Zugriffsrechte, ohne dass die GIS-Administration eingreifen muss.

UX-Verbesserungen

Viele Verbesserungen der User Experience fallen auf den ersten Blick kaum auf, sorgen aber in der täglichen Anwendung für eine dauerhafte Arbeitserleichterung. Aus diesem Grund kommt das con terra UX-Team nicht nur bei Kundenprojekten zum Einsatz, sondern unterstützt auch bei der Verbesserung der Produkte.

In der Version 1.7 sind diverse Abläufe in der Manager-Oberfläche optimiert worden, so dass Mausklicks und Interaktionen eingespart werden. Dies können Sie beispielsweise in einer veränderten Bedienung der Filterfunktion in der Manager-Oberfläche feststellen. Auch die Spracheinstellung ist nun so gestaltet, dass sie sich einfach ändern lässt und die ausgewählte Sprache für die nächste Browser-Sitzung erhalten bleibt. Initial wird die Spracheinstellung des jeweiligen Nutzers aus dem Nutzerprofil des ArcGIS Enterprise Portal verwendet.

Aber UX macht sich nicht nur in Web-Oberflächen bemerkbar, sondern beispielsweise auch in unserem JSON-Schema, das die Verwaltung von Zugriffsrechten mit vielen Vorlagen und Validierungen unterstützt und regelmäßig weiter verbessert wird.

OGC API Features

Mit ArcGIS 11 verfügt der ArcGIS Server über die Möglichkeit, eine OGC API Features-Schnittstelle anzubieten. Diese neue Generation von OGC-Services, die im Gegenzug zur WFS-Spezifikation nach modernen REST-Prinzipien entwickelt wurde, wird der künftige Standard  für den interoperablen Austausch von Geodaten sein.

Selbstverständlich ist die Unterstützung der OGC-Schnittstellen auch für den security.manager relevant, so dass ab dieser Version eine Implementierung für OGC API Features die bereits vorhandene WMS-Unterstützung ergänzt.

Allerdings ist auf Grund einer Caching-Problematik im ArcGIS-Server derzeit über die OGC API-Schnittstelle nicht das gleiche Maß an Sicherheit erreichbar, welches für die anderen vom security.manager unterstützten Schnittstellen gilt, so dass diese Funktion im security.manager zunächst als „experimentell“ gekennzeichnet werden muss und standardmäßig deaktiviert ist.

Für Test- und Experimentierzwecke kann diese jedoch aktiviert werden, so dass Sie bereits Anwendungsfälle testen können, die Sie in einer folgenden ArcGIS Server-Version dann umsetzen können. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.